Liste kommt ebenfalls, voraussichtlich auch nächste Woche.
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Konzerte & Festivals
Live ist Live - Konzerte des Jahres 2025
Komplett leere Jahreskonzertliste.
Allgemein ist bei mir dieses Jahr ziemlich wenig passiert.
Gerade verglichen mit dem doch allgemein recht intensiven Jahr davor.
Allgemein ist bei mir dieses Jahr ziemlich wenig passiert.
Gerade verglichen mit dem doch allgemein recht intensiven Jahr davor.
Heuer bin ich zum ersten Mal dreistellig, es sind mit dem bevorstehenden Auftritt am Sonntag geradeaus 100.
Das Highlight
DEAFHEAVEN - 15.11. in Prag/Rock Café
Es gibt wenige Band, für die ich wegen eines Auftritts verreise. Deafheaven sind so eine Band, zumal das aktuelle Album zu meinen Jahreshighlights zählt. Es war so schöner zu erleben, wie Deafheaven nicht nur auf dem Album sondern auch live zu alter Stärke und Sicherheit zurückgefunden haben. Mit "Infinite Granite" habe ich sie u.a. auch live erlebt, George Clarke wirkte unsicher und eingeschränkt - sowohl stimmlich als auch in seiner Haltung und Gestik. Nicht so beim Auftritt in Prag, das war eine Machtdemonstration und nur Superlativen können den Auftritt beschreiben.
in chronologischer Reihenfolge die fettgedruckten waren besonders
Caspar Brötzmann, Touché Amoré, Lion‘s Law, Ditz, Negative Gears, Polar, Speed/Guilt Trip, Hippie Trim, Bikini Beach, Thus Love, Horror Vaccui, S.D.H., Slowdive, Turbostaat, Hania Rani, Je t‘aime, Gillian Carter, Jeanny, And So I Watch You From Afar/Scaler, Karate, Boundaries, Grima, Amenra, Ancst, Anna von Hausswolff, Brian Jonestown Massacre, Cemented Minds, Blood Incantation, The Devil and The Almighty Blues, Dvne, Mette Rasmussen, Reconstruction Tour (Dead Pioneers), Khan, Dälek, Madsen, Oh Sees, Feine Sahne Fischfilet, Teen Mortgage, Mammal Hands, Primal Scream/Vlure, Turnstile, Béton Armé, Love Letter, Model/Actriz, Spaced, No Man, Element Of Crime, The Kills, Shaggy, Jan Delay, Make War, Agnostic Front, Gewalt, Psychedelic Porn Crumpets, Goat/Årabrot/Graveyard, Soap & Skin, HVOB, Mogwai, Moneybrother, Kerala Dust, To The Wire, Night Verses/Dvne, Meute, Fléau, Death Disco, Vienna Metal Meeting (Hypocrisy, Opeth etc.), L.A. Witch, Masters Of Reality, Spanish Love Songs/Dirty Nil, Firestarter, Faintest Idea, Shame, Catharsis, Kadavar/Slomosa, Paradise Lost/Messa, Cleopatrik, Afsky, Kochkraft durch KMA, Life Of Agony, Slow Crush, Perturbator, Big|Brave, Gorilla Biscuits, We Hate You Please Die, Deafheaven, Xiu Xiu, OG Keemo, Traitrs, Mono, Caribou, Dives, Svaneborg Kardyb, Grove Street, Pabst, Neuroot, Groza, Integrity, Lambrini Girls, Innode
Das Highlight
DEAFHEAVEN - 15.11. in Prag/Rock Café
Es gibt wenige Band, für die ich wegen eines Auftritts verreise. Deafheaven sind so eine Band, zumal das aktuelle Album zu meinen Jahreshighlights zählt. Es war so schöner zu erleben, wie Deafheaven nicht nur auf dem Album sondern auch live zu alter Stärke und Sicherheit zurückgefunden haben. Mit "Infinite Granite" habe ich sie u.a. auch live erlebt, George Clarke wirkte unsicher und eingeschränkt - sowohl stimmlich als auch in seiner Haltung und Gestik. Nicht so beim Auftritt in Prag, das war eine Machtdemonstration und nur Superlativen können den Auftritt beschreiben.
in chronologischer Reihenfolge die fettgedruckten waren besonders
Caspar Brötzmann, Touché Amoré, Lion‘s Law, Ditz, Negative Gears, Polar, Speed/Guilt Trip, Hippie Trim, Bikini Beach, Thus Love, Horror Vaccui, S.D.H., Slowdive, Turbostaat, Hania Rani, Je t‘aime, Gillian Carter, Jeanny, And So I Watch You From Afar/Scaler, Karate, Boundaries, Grima, Amenra, Ancst, Anna von Hausswolff, Brian Jonestown Massacre, Cemented Minds, Blood Incantation, The Devil and The Almighty Blues, Dvne, Mette Rasmussen, Reconstruction Tour (Dead Pioneers), Khan, Dälek, Madsen, Oh Sees, Feine Sahne Fischfilet, Teen Mortgage, Mammal Hands, Primal Scream/Vlure, Turnstile, Béton Armé, Love Letter, Model/Actriz, Spaced, No Man, Element Of Crime, The Kills, Shaggy, Jan Delay, Make War, Agnostic Front, Gewalt, Psychedelic Porn Crumpets, Goat/Årabrot/Graveyard, Soap & Skin, HVOB, Mogwai, Moneybrother, Kerala Dust, To The Wire, Night Verses/Dvne, Meute, Fléau, Death Disco, Vienna Metal Meeting (Hypocrisy, Opeth etc.), L.A. Witch, Masters Of Reality, Spanish Love Songs/Dirty Nil, Firestarter, Faintest Idea, Shame, Catharsis, Kadavar/Slomosa, Paradise Lost/Messa, Cleopatrik, Afsky, Kochkraft durch KMA, Life Of Agony, Slow Crush, Perturbator, Big|Brave, Gorilla Biscuits, We Hate You Please Die, Deafheaven, Xiu Xiu, OG Keemo, Traitrs, Mono, Caribou, Dives, Svaneborg Kardyb, Grove Street, Pabst, Neuroot, Groza, Integrity, Lambrini Girls, Innode
Zuletzt geändert von rocknroli
Ein rundum gutes Konzert-Jahr für mich. Auch wenn die Highlights spät kamen...
Nine Inch Nails, 01.07.25, Berlin, Uber Arena
Ein Lebenstraum geht in Erfüllung. Die Erwartungen waren zwar hoch, schief gehen kann hier aber eigentlich nichts. Ob nun auf kleiner Bühne inmitten des Publikums und reduziertem, teils elektronischem Set, oder auf großer Rock-Bühne mit allem Tamtam: Trent Reznor führt hier zwei Stunden abwechslungsreich durch seine Diskographie. Auch wenn er von mir aus gerne nur seine Metal-Bretter hätte abfeuern können…
Melvins, 26.07.25, Cottbus, Blue Moon Festival
Ein Metal-Festival in einem betriebslosen Freibad inmitten der Cottbuser Innenstadt, auf dem auch noch die Melvins Headlinder spielen? Bis in die späten Abendstunden wollte ich nicht so richtig daran glauben. Als dann gegen 23 Uhr die schick kostümierten Altherren um Buzz Osborne los legten, gab es dann kein Halten mehr. Beglückt und nur noch mit halber Hörkraft bin ich nachher zum Hotel geirrt. Zum Glück sind die Wege sind kurz in der Cottbuser Innenstadt…
Jehnny Beth, 26.10.25, Berlin, Berghain (Kantine)
Es ist nicht einfach für einen Nicht-Berliner, allein einen kalten, verregneten Tag in der Hauptstadt zu verweilen, bevor man abends auf ein Rockkonzert geht. Die Stimmung in der Kantine im Berghain ist schon fast zu freundlich für einen Auftritt von Jehnny Beth. Diese reißt dann ein einstündiges, schweißtreibendes Set ab, in dem ihr neues Album im Mittelpunkt steht. Starker Auftritt. Anschließend hatte ich sogar noch die Ehre, einen kleinen Plausch mit Jan Schwarzkamp von der VISIONS zu halten, der sich unters Publikum gemischt hatte.
Sunny O))), 28.10.25, Dresden, Reithalle
Mit Drone-Metal habe ich nun eigentlich gar nichts am Hut. Aber was will man machen, wenn man eh Urlaub hat und seine freie Zeit noch größtenteils unverplant ist? Da kann man auch mal ein Konzert von Sunn O))) besuchen, wenn die schon in der Stadt sind. Die halbvolle Reithalle ist bei gefühlt 15 Grad Innentemperatur an diesem Abend zwar nicht gerade einladend, ein Spektakel sind Stephen O’Malley und Greg Anderson allemal. Die Umrisse der überdimensionalen Verstärkerwand sind das Einzige, was man nach knapp zwei Stunden Trommelfell-Härtetest in der völlig vernebelten Halle noch erkennen kann. Ein Konzert wie eine religiöse Messe.
Mother Tongue, 22.11.25, Dresden, Beatpol
Es spricht für eine altehrwürdige Location wie den Dresdner Beatpol, wenn Alternative-Legenden wie Mother Tongue den Klub im tiefen Osten Deutschlands auf Tour ansteuern. Und das nicht zum ersten Mal, wie Sänger David Gould betont. Die erste Charmeoffensive in Richtung Besucher gibts schon, als er mit Geoff Haba als Werwolf Etiquette das Vorprogramm spielt. Der Beatpol ist hier schon gut gefüllt. Als schließlich Mother Tongue spielen, braucht es ein paar Songs, bis die Menge auf Betriebstemperatur ist, von da an ist der Abend aber ein Selbstläufer und gespickt von gegenseitigen Liebesbekundungen. Ein berauschender Auftritt. Fand sogar die Sächsische Zeitung.
Nine Inch Nails, 01.07.25, Berlin, Uber Arena
Ein Lebenstraum geht in Erfüllung. Die Erwartungen waren zwar hoch, schief gehen kann hier aber eigentlich nichts. Ob nun auf kleiner Bühne inmitten des Publikums und reduziertem, teils elektronischem Set, oder auf großer Rock-Bühne mit allem Tamtam: Trent Reznor führt hier zwei Stunden abwechslungsreich durch seine Diskographie. Auch wenn er von mir aus gerne nur seine Metal-Bretter hätte abfeuern können…
Melvins, 26.07.25, Cottbus, Blue Moon Festival
Ein Metal-Festival in einem betriebslosen Freibad inmitten der Cottbuser Innenstadt, auf dem auch noch die Melvins Headlinder spielen? Bis in die späten Abendstunden wollte ich nicht so richtig daran glauben. Als dann gegen 23 Uhr die schick kostümierten Altherren um Buzz Osborne los legten, gab es dann kein Halten mehr. Beglückt und nur noch mit halber Hörkraft bin ich nachher zum Hotel geirrt. Zum Glück sind die Wege sind kurz in der Cottbuser Innenstadt…
Jehnny Beth, 26.10.25, Berlin, Berghain (Kantine)
Es ist nicht einfach für einen Nicht-Berliner, allein einen kalten, verregneten Tag in der Hauptstadt zu verweilen, bevor man abends auf ein Rockkonzert geht. Die Stimmung in der Kantine im Berghain ist schon fast zu freundlich für einen Auftritt von Jehnny Beth. Diese reißt dann ein einstündiges, schweißtreibendes Set ab, in dem ihr neues Album im Mittelpunkt steht. Starker Auftritt. Anschließend hatte ich sogar noch die Ehre, einen kleinen Plausch mit Jan Schwarzkamp von der VISIONS zu halten, der sich unters Publikum gemischt hatte.
Sunny O))), 28.10.25, Dresden, Reithalle
Mit Drone-Metal habe ich nun eigentlich gar nichts am Hut. Aber was will man machen, wenn man eh Urlaub hat und seine freie Zeit noch größtenteils unverplant ist? Da kann man auch mal ein Konzert von Sunn O))) besuchen, wenn die schon in der Stadt sind. Die halbvolle Reithalle ist bei gefühlt 15 Grad Innentemperatur an diesem Abend zwar nicht gerade einladend, ein Spektakel sind Stephen O’Malley und Greg Anderson allemal. Die Umrisse der überdimensionalen Verstärkerwand sind das Einzige, was man nach knapp zwei Stunden Trommelfell-Härtetest in der völlig vernebelten Halle noch erkennen kann. Ein Konzert wie eine religiöse Messe.
Mother Tongue, 22.11.25, Dresden, Beatpol
Es spricht für eine altehrwürdige Location wie den Dresdner Beatpol, wenn Alternative-Legenden wie Mother Tongue den Klub im tiefen Osten Deutschlands auf Tour ansteuern. Und das nicht zum ersten Mal, wie Sänger David Gould betont. Die erste Charmeoffensive in Richtung Besucher gibts schon, als er mit Geoff Haba als Werwolf Etiquette das Vorprogramm spielt. Der Beatpol ist hier schon gut gefüllt. Als schließlich Mother Tongue spielen, braucht es ein paar Songs, bis die Menge auf Betriebstemperatur ist, von da an ist der Abend aber ein Selbstläufer und gespickt von gegenseitigen Liebesbekundungen. Ein berauschender Auftritt. Fand sogar die Sächsische Zeitung.
Hast Du Jan Schwarzkamp gefragt, ob er das Forum noch kennt? 
Bei Jehnny Beth hatte ich leider keine Zeit, als sie am Domplatz in St.Pölten aufgetreten ist. Mother Tongue habe ich mit Streetlight in Wien gesehen und ich glaube nicht, dass sie seither hier aufgetreten sind. Im Visions hat JS geradezu euphorisch vom Auftritt berichtet, das war sicher toll!
Bei Jehnny Beth hatte ich leider keine Zeit, als sie am Domplatz in St.Pölten aufgetreten ist. Mother Tongue habe ich mit Streetlight in Wien gesehen und ich glaube nicht, dass sie seither hier aufgetreten sind. Im Visions hat JS geradezu euphorisch vom Auftritt berichtet, das war sicher toll!
Hast Du Jan Schwarzkamp gefragt, ob er das Forum noch kennt?
Bei Jehnny Beth hatte ich leider keine Zeit, als sie am Domplatz in St.Pölten aufgetreten ist. Mother Tongue habe ich mit Streetlight in Wien gesehen und ich glaube nicht, dass sie seither hier aufgetreten sind. Im Visions hat JS geradezu euphorisch vom Auftritt berichtet, das war sicher toll!rocknroli, 31.12.2025 20:43
Wir haben ein bißchen übers Magazin und den Podcast gequatscht. Er erzählte auch, das er Beth am nächsten Tag für den Podcast treffen wird, auch wenn ich von der Folge bisher nichts mitbekommen habe. Vielleicht ist das Interview auch geplatzt, wer weiß...Und als einer der wenigen Irren, die immer noch in diesem Forum abhängen, hab ich mich auch geoutet, ja. ;)
Und als einer der wenigen Irren, die immer noch in diesem Forum abhängen, hab ich mich auch geoutet, ja. ;)Jack Crabb, 04.01.2026 12:29
Wenn ich die täglichen News ansehe, so bin ich vom Gegenteil überzeugt