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Musik

Der King of Pop ist tot!

riotsk
Klar, aber das Cover von denen fand ich nie so gut. Ich persönlich mochte Jackson´s Musik eh nur am Rande, war immer schon mehr für dunkle Sounds zu begeistern, aber egal..."Beat it" gefällt mir immer noch...sei´s drum, bin jetzt hier auch raus, ... ist mir irgendwie nicht mehr angenehm. Ich hoffe, dass sich die Stimmung hier wieder bessert und entschuldige mich für meinen Anteil an der scharfen Atmosphäre bei Heffer und Freedumb...
FRANKBLACK
Muss mich doch noch einmal einmischen....
Hi hi! Genau wie das Billie Jean Cover der Bates aus meiner alten Heimat. Wo wir beim Thema sind: Der Tod vom Sänger ging mir damals doch echt nahe - schließlich kannte ich ihn persönlich...... RIP Zimbl
HEFFER
@riotsk: is ja nicht so schlimm, schließlich sind wir hier ja im interweb, da etwas so ernst zu nehmen ist in 99% der Fälle verkehrt.

aber dass einem seine Meinung zu äußern verboten wird, find ich nicht so dolle...

und ich findimmer noch, dass mein Post eine Existenzberechtigung hat, und nicht nur, weil man sich alles so hindrehen kann, wie es einem beliebt.
hermason
Hm, ja, so ein Satz wie "Bin ich der einzige, dem MJ's Tod egal ist" hat aber gerade auf einer Plattform wie StudiVZ oder Facebook Berechtigung, wo man mit Tweets oder Buschfunk oder so einfach mal mit anderen spricht. Da ist ja kein Thema vorgegeben außer das (eigene) Leben (in Beziehung zu anderen) und da hat der Satz 100 % Berechtigung.

Und soziale Kompetenz ist nicht nur ein hochtrabendes Wort, sondern mittlerweile doch auch negativ gefärbt. Das Wort impliziert ja, dass es eine zu erlernde Fertigkeit gibt, mit anderen zu interagieren, um gewisse Dinge zu erreichen. Mit anderen Worten: Das kann man auch ausnutzen. Und deswegen kann man nicht an den Begriff appelieren, wenn man doch eigentlich Anstand im Umgang mit anderen meint.

Ansonsten frage ich mich schon die ganze Zeit, zu welchem Song ich in der vierten Klasse bei der schulischen Mini-Playback-Show-Variante MJ performt und mich damit für immer zum Löffel gemacht habe. Inklusive viel zu großem Hut, Griff in den Schritt, wo noch gar nichts war, und lächerlichem Moonwalk. Also doch noch ein Anknüpfungspunkt zu MJ, leider später relativiert durch die Erkenntnis, dass der Mann nicht nur von den Medien gejagt, sondern sogar von ihnen erschaffen wurde. Noch mal: MJ war zeitlebens eine Puppe. Härter gesagt: Selbst seine Songs waren Produkte, die aus ganz komischen Gründen entstanden.

Wenn man trauern will, dann um den Michael Jackson, der gestorben ist, als er mit sieben (?) Jahren zum ersten Mal auf die Bühne gestellt wurde und seine Unschuld und seine Seele damit verlor.
riotsk
Habt ihr im gewissen Sinne beide recht, denn das Recht darauf hast Du auch zu 100prozent. Nur auf Zustimmung in diesem Thread zu hoffen, machte meines Erachtens wenig Sinn und hatte den Anschein der Provokation, wo sich wieder der Kreis zu dem Kommentar von freedumb schließen mag. Aber es stimmt, die soziale Kompetenz meint betriebswirtschaftlich genau das von hermason erwähnte und war vielleicht nicht die richtige Formel für die vielleicht unangebrachte Empörung. Ich bin mir nicht so sicher und überlasse jetzt den anderen die Diskussion darüber.

MJ war ein Produkt der Medien und ist gleichzeitig ihr Opfer....absolut richtig.
SAINTHUCK
Mir ganz persönlich ist er Tod von Michael Jackson sehr nahe gegangen. Als "Thriller" erschien war ich 13 und das Album hat mich damals völlig begeistert. Viele der enthaltenen Songs höre ich heute noch wirklich gerne. Schon "Bad" und alles was danach kam hat mir überhaupt nicht mehr gefallen. "Thriller" aber ist un bleibt für mich persönlich ein Meilenstein. Menschlich hatte er natürlich zwei Seiten. War er Täter oder getriebner? Man denke nur an den Mißbrauchsprozess. War er Täter, oder Opfer geldgieriger Eltern, die den Naiven Jackson nur abziehen wollten. War die aussergerichtliche Einigeung Schweigegeld oder wollte er nur um jeden Preis seine Ruhe haben? Den ganzen Medienrummel um ihn fand ich oft nur widerlich. Körperlich war er in den letzten Jahren ein Wrack. Um so mehr war ich überrascht und auch erfreut, als er seine Konzerte angekündigt hat. Nicht, dass ich mit dem Gedanken gespielt hätte hin zu gehen, aber ich fand es schön, dass es mit ihm wieder bergauf zu gehen schien. Darum kam sein Tod für mich auch sehr überraschend

Und warum sollte man nicht den Tod eines Künstlers zum Anlass nehmen, sich mit seinem Werk zu beschäftigen bzw. sich seine CDs zu kaufen? Mit Leichenfledderei hat das nichts zu tun. Für viele ist das ein Stück Trauerarbeit oder einfach nur ein Anlass in erinnerungen zu schwelgen
MaxVonThane
...und ich dachte schon ich bin wieder im laut.de forum?? :bigsmile:

ich kann dazu nur soviel sagen:
Die erste Schallplatte die ich in "bewusst" den Händen hielt war "Thriller" und damals fand ich eigentlich nur die ganzen Tiere und Fabelwesen darauf schön :cool:
was auch wieder viel über mein damaliges alter aussagt!

als mir dann mein cousin erklärte was man dann mit dieser schwarzen lakritzplatte eigentlich macht, war das meine erste bewusste begegnung mit dem phänomen musik, welchem ich bis heute treu geblieben bin. :bow:

krass ausgedrückt muss ich dem noch hinzufügen, wer die bedeutung von MJackson nicht erkennt, hat in meinen augen keinerlei ahnung von populärer musik. das ist zwar nicht schlimm und ist jedem selber überlassen, aber irgendwann sollte man sich auch mit solcher musik auseinander setzen.

ob es nun so angebracht ist hier zu sagen das einem das egal ist oder nicht, ist mir persönlich auch total wurst, aus dem fred-titel selber geht es nicht hervor :wink:
riotsk
Musik ist Freiheit und für jeden etwas anderes. Ich finde Jackson´s Musik nicht so wichtig wie Du. Die Bedeutung als Figur in einem öffentlichen Drama dafür aber umso mehr, weil sie halt zeigt, wie anstandslos die Musikindustrie und die Medienlandschaft ist. Und wer das nicht erkennt, der hat "krass ausgedrückt..." "...keinerlei Ahnung..." vom Leben an sich:wink:

P.S. Nicht bös gemeint und nicht unbedingt auf Dich gerichtet, sondern einfach nur allgemein ausgedrückt, dass ich das Drama einfach wichtiger finde als die Musik, wobei ich natürlich auch schon mit 9 den Moonwalk versucht habe:wink:
mrjones
Michael Jackson - Zitate aus fast 20 Jahren VISIONSmmoede, 29.06.2009 13:43

Coole Sache. Da sieht man mal welchen unglaublichen Einfluss MJ auf die verschiedensten Künstler, Bands und Genres hatte. Nicht zu vergessen seine revolutionären Musikvideos, ohne die MTV nie so groß geworden wäre.
MaxVonThane
Musik ist Freiheit und für jeden etwas anderes. Ich finde Jackson´s Musik nicht so wichtig wie Du. Die Bedeutung als Figur in einem öffentlichen Drama dafür aber umso mehr, weil sie halt zeigt, wie anstandslos die Musikindustrie und die Medienlandschaft ist. Und wer das nicht erkennt, der hat "krass ausgedrückt..." "...keinerlei Ahnung..." vom Leben an sich:wink:

P.S. Nicht bös gemeint und nicht unbedingt auf Dich gerichtet, sondern einfach nur allgemein ausgedrückt, dass ich das Drama einfach wichtiger finde als die Musik, wobei ich natürlich auch schon mit 9 den Moonwalk versucht habe:wink:


ja ne is klar!
die wirkung einer musikers in der gesellschaft ist wichtiger als seine musik?
kann und werde ich so sicher ned unterschreiben, den gerade weil gefühlte 95% der anekdotenschreiber lieber über irgend welche skandale reden, sollte man sich lieber den restlichen 5% anschließen!
freedumb
MaxVonThane - du sprichst mir aus der seele! ooohhh - ich merk, ich werd grad selbst patehtisch :rolleyes:
riotsk
Ja, sorry....bin halt Handwerker, da bleibt meist nur noch mittags die Bild und abends beim Bier RTL Explosiv.:cheers:

Zuletzt geändert von riotsk

MaxVonThane
:bigsmile:
visions-matthias


auch da hat er eindruck hinterlassen...
riotsk
Nee, im Ernst, denke da hast du mich missverstanden...hab mich etwas umständlich ausgedrückt. Wollte eigentlich sagen, dass mir persönlich das Schicksal Jacksons näher am Herzen liegt als seine Musik. Die Anekdoten kenne ich teils gar nicht, seine Musik aber seit meinem ca. 10.Lebensjahr, denn da habe ich mir "Thriller" als gute alte Rille von meinem Taschengeld gekauft und sehr gemocht. Ich weiss also sehr wohl sein Talent zu schätzen, vor allem auch als wahnsinnig guter Tänzer, aber ich finde ihn für mein heutiges musikalisches Ideal einfach nicht bedeutend. Für die Popwelt ist er das allemal und das sollte klar sein...aber ein Muss zur Beschäftigung mit seiner Musik seh ich da dennoch nicht zwingend. Ich finde das sollte jedem selbst überlassen sein womit er sich beschäftigen möchte.
FRANKBLACK
:confused::confused::confused:
Spam, bitte löschen! Wenn man die Email-Adresse bei google eingibt, sieht man, dass das gleiche offenbar schon in einem anderen Forum gepostet wurde.....
visions-micha
Jau, Spam. Alles ratzfatz gelöscht.